Bitte mit Rufzeichen registrieren.

Aus dem Referat „Not- und Katastrophenfunk“ des DARC

Antworten
DB2HTA
Shackschrubber
Shackschrubber
Beiträge: 162
Registriert: Fr 3. Nov 2017, 11:35
Wohnort: München
Kontaktdaten:

Aus dem Referat „Not- und Katastrophenfunk“ des DARC

Beitrag von DB2HTA » Sa 13. Jan 2018, 19:22

Auszug aus dem Notfunk-Rundspruch des DARC vom 5.1.18:

Aus dem Referat „Not- und Katastrophenfunk“ des DARC

(DG4AO) Wie in den vergangenen Rundsprüchen bereits mitgeteilt worden ist, legte der bisherige Referatsleiter Stefan Scharfenstein (DJ5KX)am 12.11.2017 sein Amt nieder. Nach Aussagen der Vorstandschaft des DARC sollte am 12.Nov. 2017 bei der alljährlichen Mitgliederversammlung ein neuer Referatsleiter für das Referat Not- und Katastrophenfunk im DARC ernannt werden. Dies geschah leider nicht - es wurde kein Referatsleiter/in ernannt. Nach mehrmaligen Telefonaten und einigen Emails mit der Vorstandschaft des DARC übernahm der "neu gewählte Vorstand" Werner Prokopp (DG3ET) kommissarisch das Amt. Dieser unternahm mehrere Versuche, einen potentiellen Kandidaten für das Amt zu bekommen. Leider ohne Erfolg; die Stelle der Referatsleitung ist bis heute verweist. Positiv ist, dass die bisherige Mannschaft im Referat auch ohne "Referatsleitung" weitermacht. Zur Mannschaft gehören derzeit Mike Becker (DJ9OZ), Peter Wasieloski(DK6PW), Peter Greil (DJ1CC) und Anton Öder (DG4AO). Ausgeschieden auf eigenen Wunsch ist Dietmar (DK5OPA)am 31.12.2017.

Es stellt sich hier die Frage: Wer würde sich zutrauen, die Leitung des Referates im Not- und Katastrophenfunk des DARC zu übernehmen?

Wer sich berufen fühlt, eine solche ehrenamtliche Aufgabe zu meistern, sollte sich umgehend mit dem Vorstandmitglied Werner Prokopp (DG3ET) in Verbindung setzen.
Email: dg3et@darc.de
Mobil: 0172/5692816 oder per Fax: 0561/9498850
Herby, DB2HTA, München (JN58rd).
EMail: db2hta@darc.de, db2hta@winlink.org
https://www.qrz.com/db/DB2HTA

Funkenpuster
Shackschrubber
Shackschrubber
Beiträge: 136
Registriert: Fr 3. Nov 2017, 13:17

Re: Aus dem Referat „Not- und Katastrophenfunk“ des DARC

Beitrag von Funkenpuster » Sa 13. Jan 2018, 20:23

na, dann ist doch alles in butter! die referatsmitglieder wählen einen sprecher unter den ihren, ansonsten ist der notfunk prominent durch ein hochqualifiziertes vorstandsmitglied besetzt. sollte das gremium noch bedarf an weiteren mitarbeitern oder beratern haben, einfach eine ausschreibung in der einschlägigen verbandszeitschrift, der mailingliste und den div. foren starten. vorstellbar ist z.b. ein präsident der notfunk-universität friedrichshafen und ein kanzler für den aufbau des notfunkstandes.

wenn sich die referatsmitglieder die sprecherwahl nicht zutrauen sollten, dann bleibt immer noch die möglichkeit dass der AR auf vorschlag eines seiner mitglieder eine berufung durch den vorstand veranlasst. das verfahren ist zwar noch nicht in der satzung geregelt, aber das lässt sich ändern! im allgemeinen kennen die DV's ihre "notfunkenden pappenheimer" am allerbesten und wissen wen sie für die aufgabe für geeignet halten.

von einer direktbewerbung beim vorstand halte ich überhaupt nichts! man kennt sich u.U. überhaupt nicht, auf distriktsebene ist das "kennen" viel einfacher, ausserdem wird der AR ganz anders eingebunden als bei einer reinen benennung durch den vorstand.
vy 73

Hans DO1FWM

Benutzeravatar
db5yy
Kennt sich gut aus.
Kennt sich gut aus.
Beiträge: 92
Registriert: Fr 3. Nov 2017, 12:58

Re: Aus dem Referat „Not- und Katastrophenfunk“ des DARC

Beitrag von db5yy » Sa 13. Jan 2018, 22:26

Da der DARC noch immer keine voll bezahlte Stelle für einen Notfunkreferenten eingerichtet hat, wird´s wohl wieder jemand werden, der aus Enthusiasmus bereit ist, gaanz viel Zeit und eigenes Geld mitzubringen und da reinzustecken. Auch der wird also verbittern, wenn ihm sein Engagement nix wie Erwartungen, Enttäuschungen und Kritik von allen Seiten einbringt. Denn das ist vorprogrammiert, weil man ohne Finanzausstattung kaum was Sinnvolles erreichen kann. Und zu all dem kommt dann noch die ständige Ablehnungserfahrung durch Dritte. Also wer da "hier" schreit, muss entweder sehr enthusiastisch sein, oder unerfahren.
73 de db5yy
Gode 8-)

Funkenpuster
Shackschrubber
Shackschrubber
Beiträge: 136
Registriert: Fr 3. Nov 2017, 13:17

Re: Aus dem Referat „Not- und Katastrophenfunk“ des DARC

Beitrag von Funkenpuster » So 14. Jan 2018, 11:28

Gode, dein Wunsch nach einem hauptamtlichen Notfunkreferenten ist ja verständlich, aber eher fließt der Rhein von der Nordsee in den Bodensee als dass wir uns im DARC hauptamtliche Referenten leisten können. Schau dir mal bitte auf https://www.darc.de/index.php?eID=dumpF ... dceb469778 den letzten Haushaltsplan mit den Personalkosten und die Aufwandsentschädigungen für den Vorstand und andere Referate an. OM Scharfenstein beschreibt auch sehr ausführlich die Arbeiten des Notfunkreferats und listet seinen Stab auf. Mir ist nicht klar was ein hauptamtlicher Referatsleiter anders machen soll als einer mit Aufwandsentschädigung. Sicher ließe sich die Aufwandsentschädigung auf das Niveau von Vorstandsmitgliedern anheben oder bei einem Selbständigen individuell vereinbaren. Ich kann mir aber nicht vorstellen dass der Vorstand ohne einen Beschluß der Mitgliederversammlung Anpassungen vornimmt. Selbst wenn alle OV's, die ihre Rücklagen nicht durch Rückstellungen für konkrete Projekte belegen können, einen hauptamtlichen Notfunkreferenten finanzieren würden, so stellt sich mir immer noch die Frage was dieser an einem Achtstundentag alles für den Notfunkdienst im DARC machen soll. Sooo viele Anfragen werden tagtäglich nicht eingehen dass sich damit ein Arbeitsplatz ausfüllen ließe. Einen hauptamtlichen Referenten, der seine Arbeitszeit auf Dienstreisen zu den Distriktsreferenten zu deren Beratung und Kontrolle verbringt, wird auch niemand im AR unterstützen.

Wäre der DARC eine im Zivil- und Katastrophenschutz mitwirkende Organisation und stellt mit seinen Mitgliedern in den Städten und Kreisen Regieeinheiten des Katastrophenschutzes für IuK-Aufgaben, sähe alles vielleicht ganz anders aus. In dem Fall bräuchte es sicherlich einen hauptamtlichen Koordinator der Kontakte zu den Aufsichtsbehörden hält. Nachdem aber die Regieeinheiten des Fernmelde- und Führungsdienstes Mitte der 1990er-Jahre aufgrund der Einstellung der Bundesfinanzierung weitgehend aufgelöst und die Aufgaben durch die Länder übernommen wurden, ist der Zug längst abgefahren. Viele OV's sind außerdem durch eigene Aktivitäten bei Jugendbetreuung und Kontesten schon so ausgelastet, dass sie Schwierigkeit hätten hier noch Personal nur zum Betrieb einer BOS-Funkstelle einer Katastrophenschutzbehörde abzustellen, von der Alterstruktur so mancher "Schnitzel-OV's" ganz abgesehen.

Der Notfunkdienst in DARC ist und bleibt ein zartes Pflänzchen, wird ab und an mal gedüngt und gegossen, aber das isses dann eben auch.
vy 73

Hans DO1FWM

Benutzeravatar
db5yy
Kennt sich gut aus.
Kennt sich gut aus.
Beiträge: 92
Registriert: Fr 3. Nov 2017, 12:58

Re: Aus dem Referat „Not- und Katastrophenfunk“ des DARC

Beitrag von db5yy » So 14. Jan 2018, 14:10

Hallo Hans,

ich weiß ja, dass Du in allem Recht hast. Das macht ja auch meine Bauchschmerzen aus...

Ich rede auch nicht von Aufwandsentschädigung. Sondern dass die Arbeit des Notfunkreferenten - wenn sie denn nachhaltig sein soll - vermutlich eine volle Zeitstelle erforderlich macht - dementsprechend auch meine Fiktion von einem Hauptamtler. Aber Du hast mit dem Rhein und dem Bodensee ausgedrückt, was es schon mal als Sprichwort mit Kamel und Nadelöhr gab.

Also, gießen wir das zarte Pflänzchen und hoffen, dass es nicht verschimmelt... *lach*

LG
Gode

PS: Aber nachdem ich Herrn Scharfenstein selber erlebt habe und im gleichen Tonfall jemanden aus dem Notfunkreferatsteam, habe ich die Befürchtung, dass die zarten Pflänzchen im Glashaus hinter meterdicken Scheiben sitzen und gar nicht gegossen und gedüngt werden können. Die sind nur zum Angucken. Füttern und Anfassen verboten.
73 de db5yy
Gode 8-)

Funkenpuster
Shackschrubber
Shackschrubber
Beiträge: 136
Registriert: Fr 3. Nov 2017, 13:17

Re: Aus dem Referat „Not- und Katastrophenfunk“ des DARC

Beitrag von Funkenpuster » So 14. Jan 2018, 20:58

hallo gode,

ich geb dir schon recht, so manches zarte pflänzchen darf nur mit besonderem wasser, das u.u. 100x im vorgeschriebenen abstand um eine cw-sendende antenne getragen und so energetisch aufgeladen, fein dosiert gegossen werden. auch beim dünger gibts bestimmte vorgaben des gärtners. da kann nicht jeder kommen und selbst vom nächsten brunnen geschöpftes wasser und dünger aus dem baumarkt verwenden. das zarte pflänzlein würde ja dann sofort eingehen.

73

hans
vy 73

Hans DO1FWM

Antworten